Dortmund: Freiraum Party
Montag, Mai 12th, 2008Nach den gelungenen Aktionen im April haben wir am 9.Mai erneut ein Haus in Dortmund besetzt, um unserer Forderung nach linken selbstverwalteten Freiräumen Nachdruck zu verleihen.
Nach den gelungenen Aktionen im April haben wir am 9.Mai erneut ein Haus in Dortmund besetzt, um unserer Forderung nach linken selbstverwalteten Freiräumen Nachdruck zu verleihen.
Zwei Videos von der Barcelona Reclaim the Streets Party vom 13. April sind auf utube zu finden
Move Ya Demo: 19.04.08
Für linke Freiräume in Dortmund
Anläßlich der europäischen Aktionstage für selbstverwaltete Strukturen und autonome Freiräume kam es auch in Dortmund zu spontanen Demonstrationen und dezentralen Aktionen in der Innenstadt am letzten Wochenende und in diesem Zusammenhang stand auch die Demonstration “Move Ya! Nur wer sich bewegt spürt seine Fesseln” am Samstag, den 19.04.2008. Neben tausenden Aktivist_innen in über 50 Städten aus 18 Staaten (z.B. auch in Köln und Bochum ) am Wochenende zuvor, beteiligten sich in Dortmund ca. 300 Teilnehmer_innen an der Demonstration durch die Nordstadt.
In Moskau fanden Diskussionen und eine Filmvorführung im Rahmen der Freiraumtage statt .
Zuerst wurde die Amsterdamer Squatter Doku “Tisch, Bett, Stuhl” von Robert Hack und Jakob Proyer gezeigt. Danach tauschte Mensch squatting Erfahrungen und Informationen über ehemalige Squats in Moskau und St.Petersburg aus und diskutierte über Möglichkeiten ein neues Soziales Zentrum in Moskau zu aufzubauen.
Die internationalen Squattingdays starteten in Wien mit einer Demonstration für Freiräume und den Erhalt des Wagenplatzes. Im Video erzählen BewohnerInnen von der aktuellen Situation am Wagenplatz.
Am 11.04.2008 fand in Wien im Rahmen der internationalen Aktionstage für Squats und autonome Räume eine Demonstration für Freiräume und den Erhalt des Wagenplatzes Wien statt. Nachdem die Baupolizei an die BewohnerInnen nicht erfüllbare Bedingungen stellt, ist der Wagenplatz Wien von der Räumung bedroht.
(orginal gepostet auf indymedia-deutschland)
In Buchholz i.d.N. regt sich kreativer Widerstand. Erstes autonomes Camp der Undogmatischen Linken Buchholz erfolgreich durchgeführt.
Vom 4ten bis zum 5ten April fand im Buchholzer Stadtpark das erste autonome Camp der Undogmatischen Linken Buchholz (in der Nordheide) unter dem Namen „Freiraum Manie Fest“ statt. Diese Veranstaltung im Vorfeld der Aktionstage für autonome Freiräume sollte auf diverse Themen hinweisen und vor allem beweisen das ein autonomes Camp direkt zwischen Ordnungsamt und Polizeiwache funktionieren kann.
Am Samstag den 12. April wurde in Berlin-Friedrichshain an der Kreuzung von Liebigstrasse und Rigaerstrasse ein Straßenfest veranstaltet. Es stand im Zusammenhang der Internationalen Aktionstage für besetzte Häuser und autonome Räume, anlässlich derer zahlreiche Aktionen in Europa weltweit stattgefunden haben. Für diese öffentliche Veranstaltung wurde die genannte Kreuzung für einen Tag besetzt und von unterschiedlichen (Haus-)Projekten und Einzelpersonen genutzt um Informationen auszutauschen und zusammen zu feiern.
..ja es gab Freitag und Samstag auch ein paar fleißige Scheinbesetzer in Dresden! Hauptsächlich in der Neustadt aber auch in Cotta und im Hechtviertel gab es Verschönerungsaktionen an leerstehenden Häusern…ein paar Transpis dürften auch heute noch zu sehen sein wobei hingegen die meißten bereits wieder entfernt wurden (zum Teil auch durch den kräftigen Wind am Freitag abend..)
Im Rahmen der europaweiter Aktionstage sorgten mehrere Soundsysteme und hunderte Menschen für einen lautstarken Protest und was die örtliche Tagespresse sicherlich besonders interessieren wird, für stundenlange Staus in der Innenstadt.
Die Freiraumtage in Rostock am 11. April am Doberaner Platz, dem zentralen öffentlichen Punkt in Rostocks Stadtteil KTV. Eine kleine Gruppe setzte sich mit Transparent und Gartenstühlen schon ab 15 Uhr auf den nebenliegenden Kinderspielplatz, nur wenige Flyer kündigten den Termin um 15 Uhr an, viele werden erst ab 16 Uhr kommen - offensichtlich weckten sie gleich die Begierde der Cops, die mit 8 Sixpacks und diversen Streifenwagen zugegen waren, den zu diesem Zeitpunkt leeren Doberaner Platz als ihren “Frei”raum okkupierten und von den GartenstuhlnutzerInnen die Persos kontrollierten.
Im Rahmen der „days of action for Squats and autonomous spaces“ fand am Donerstag, 10. April in Erfurt eine „Open-Air Überraschungsparty“ statt. Weil die Party nicht beim Ordnungsamt angemeldet wurde, drohte die Polizei im Vorfeld an, hart dagegen vorzugehen. Die DemonstrantInnen überlisteten jedoch die Polizei und zogen laut-feiernd quer durch die Stadt.
Radio zu den internationalen squatter_innen-days gestartet - Infos, News, Beiträge und Musik auf 95,2 MHZ - Höhrer_innentelefon: 01520 / 263 76 66
Zur Begleitung der internationalen squatter_innen-days ist seit Freitagmittag(11. April) in Berlin ein Radio auf Sendung gegangen. Neben dem internationalen Livestream wird es über 95,2 MHZ Informationen, aktuelle News, inhaltliche Beiträge und Musik geben. Das Radio versteht sich als Mitmachradio. Wer Informationen oder öhnliches hat, kann unter der Nummer 01520 / 263 76 66 anrufen. Das Radio wird voraussichtlich bis Sonntagmorgen senden.
In Berlin gibt es im Gegensatz zu anderen Städten kein Freies Radio. Dies scheint politisch auch so gewollt, da es eigentlich technisch kein Problem wäre. Solange es kein Freies Radio gibt, mküssen wir es uns eben einfach nehmen. Also: Turn your Radio on.
Weitere Informationen folgen im Laufe der Zeit…
(orginal gepostet auf indymedia-deutschland)
Ein weiteres Video der Amsterdamer Reclaim the Streets Party vom 12. April.
Das autonome Kulturzentrum Jokikatu ist immer noch am Leben und aktiv ! Das Haus wurde am 11.4. besetzt. Während des ersten Wochenendes besuchten hunderte Menschen das Free Culture Festival, welches im Jokikatu veranstaltet wurde. Alle möglichen Kulturangebote fanden statt im Haus, vom Puppentheater bis zu Punk Gigs. Malen, Graffiti, Schreiben, freies Kino und Essen wurden angeboten. Überraschenderweise hat die Stadt zugestimmt das Gebäude den AktivistInnen zu überlassen, welche sehr erfreut sind.
Sightseeing:
Website: Autonominen Kulttuurikeskus Jokikato
Im Rahmen der internationalen Freiraumaktionstage vom 11. - 12. April 2008 fanden auch in Heidelberg und Mannheim diverse Aktionen statt. Über Demos, Straßenfeste, Picknicks und Radioballette wurde konsequent versucht die Idee von Freiräumen in die Öffentlichkeit zu tragen. Doch boten die Aktionstage auch Raum zum Austausch zwischen Einzelpersonen und Gruppen.
Am 11. April wurde im Rahmen der europaweiten Aktionstage für autonome Freiräume ein Haus still besetzt. Dem Besitzer des Hauses soll das Haus durch den Staat genommen werden um Heimkosten zu decken. Am Donnerstag dem 17. April wurde das Haus geräumt. Wir bitten um Unterstützung.
Gestern Nacht kam es zur Räumung des seit 11.04.08 besetzten Gebäudes in der Annenstraße 3 in Graz. Um das
Gestern Nacht kam es zur Räumung des seit 11.04.08 besetzten Gebäudes in der Annenstraße 3 in Graz. Um das Hausprojekt hatte es leichte Verwirrungen gegeben, gab es doch nach Vermeldung der HausbesetzerInnen ein Angebot des Eigentümers BeWo, einer Immobilienfirma, dass das Haus auf Betriebskostenbasis 30 Tage lang für kulturelle, politische und Wohn-Projekte genutzt werden könne.
Am 12.4. haben sich viele Menschen auf dem Bremer Marktplatz getroffen, um dort gemeinsam für die Belebung öffentlicher Freiräume und den Erhaltautonomer Zentren zu demonstrieren. Dazu wurde der Marktplatz mit Möbeln wohnlich gemacht.
Anlässlich der dezentralen Freiraumaktionstage am 11. und 12. April 2008 fanden auch in Freiburg einige Aktionen statt. Am Samstag beteiligten sich gut 100 Linke an einem unangemeldeten Straßenfest im Sedanquartier und einer Freiräume-Fahrradrallye. Die Aktion endete mit einer Sponti durch die Innenstadt und einem weiteren Fest auf dem Augustinerplatz.
Auch an den Tagen vor und nach der Rallye gab es Aktionen, Filme, Vorträge und Konzerte auf der Schattenparker Wagenburg und in der KTS.
Am 11. und 12. April fanden im Marburg mehrere Aktionen im Rahmender europaweiten Freiraumtage statt. Am Freitagnachmittag ein alternativer Stadtrundgang mit knapp 40 Teilnehmenden, abends einereclaim the streets party
mit über 150 Leuten und am Samstage in Tagesfest an den Wägen die zukünftig einen Wagenplatz bilden sollen.
Freiraumtag(e) in Stuttgart am 12.04.2008
Am Erwin-Schöttle Platz fand eine Kundgebung mit Bands, Theater und Infoständen statt. Trotz des wechselhaften Wetters kamen ca. 100 Besucher/innen.
Außerdem machten ca. 20 Zombies die Gegend unsicher. Wer weiß das was genaueres?
Im Rahmen der Internationalen Aktionstage für selbstverwaltete Räume und besetzte Häuser kam es auch in Nürnberg zu mehreren Aktionen.
Seit geraumer Zeit kämpfen Menschen dort für die Schaffung eines selbstverwalteten Zentrums.
Video von der Besetzung in Wien am 12.04.2008.
Am 12.04.2008 wurde in Wien ein Gebäude gegenüber dem Unicampus von AktivistInnen besetzt. Diese Aktion fand im Rahmen der internationalen Aktionstage für Squats und autonome Räume statt, sollte aber eigentlich nicht darauf beschränkt bleiben. Grundlage der Hausbesetzung war unter anderem ein Workshop zu queer-feministischer Raumaneignung.
Video Besetzung Spitalgasse (4:46min)
(orginal gepostet auf indymedia-deutschland)
Videoclip zur Open-Air-Überraschungsparty am 10. April 2008 in Erfurt. Die Polizei hatte angekündigt alle unangemeldeten Veranstaltungen zu verhindern. Die Überraschungsparty fand trotzdem statt. Die Ordnungshüter konnten zumindest eine zeitlang ausgetrickst werden und es wurde durch die Stadt gefeiert. Danach gab es eine nette kleine Spontandemo durch die Innenstadt von Erfurt. Laut, bunt und vielfältig.
(orginal gepostet aud indymedia-deutschland)
Schweden is eines der reichsten und best überwachtesten Länder Europas and es gibt kein einziges besetztes Haus. Dabei ist die Notwendigkeit von autonomen Räumen so gross wie überall sonst und die Aktivisten Szene organisierte in den letzten zwei Jahren zumindestens temporäre Wochenend-Besetzungen in mindestens zwei schwedischen Städten.
Am Samstag fanden sich ca. 25 Menschen zu einer bunten Partykarawane zusammen, um in Feierlaune mit lauter Musik durch Castrop-Rauxel, Dortmund und Recklinghausen zu ziehen. Im Rahmen der internationalen Aktionstage für Freiräume bereiteten sie ein antikapitalistisches Strassentheater vor, welches in den Innenstädten aufgeführt wurde. Ebenso wurden Flyer zu dem Thema Kapitalismus und Freiräume verteilt, welche die verwunderte, einkaufende Masse aufklären sollten.
Nachdem in der letzten Woche mit einer erfolgreichen Raumbesetzung ein neues selbstverwaltetes Café im Pädagogischen Institut erkämpft wurde (
http://de.indymedia.org/2008/04/212729.shtml), steht nun das Philosophen Café im 10. Stock des Phil-Turms auf der Kippe. Nachdem über längere Zeit immer wieder vorgeschobene Gründe für die Drangsalierung dieses studentischen Freiraumes herhalten mussten sucht die Fakultätsverwaltung nun offenbar die Eskalation.Symbolisch solidarisierten sich einige Studierende im Rahmen des globalen Aktionstages für Freiräume (
http://de.indymedia.org/2008/04/213165.shtml ,
http://april2008.squat.net ) und hissten am Westflügel des Hauptgebäudes ein Banner mit der Aufschrift „Wem gehört die Uni?“. Dies soll jedoch nur der Auftakt für weitere Aktionen sein. Wir lassen uns unsere Räume nicht nehmen!
Anlässlich der Internationalen Freiräumetage gab es in Hamburg von der “Gruppe für ein Selbstverwaltetes Jugendzentrum in Hamburg - Altona” eine weitgreifende Flyerverteil Aktion. Fast der komplette Bezirk Altona wurde zugeflyert.
Die volgenden Videos wurden bisher zur Auftaktveranstalltung zu “Es regnet Kaviar” am 4. April veröffentlicht:
Im Rahmen der Freiraumtage (
https://april2008.squat.net ) fanden auf der ganzen Welt Aktionen statt. In Hamburg war es dazu schon eine Woche früher gekommen.
Unter dem Motto “es regnet Kaviar” fand ein Demorave von der Schanze bis zur Hafenstraße statt, wo zeitgleich und bis spät in den Abend ein Straßenfest unter demselben Motto gegen Gentrification feierte. (mehr informationen unter
http://www.esregnetkaviar.de )
Auf dem Rave gab es mehrere Stationen, in denen die aktuelle Stadtpolitik der Gentrifizierung erläutert und beispielhaft gezeigt werden konnte, so z.B. am ehemaligen Bambule-Standort, dem Spielbudenplatz auf der Reeperbahn und dem riesigen Glaspalast mit Elbblick, Heim eines Luxushotels.
Abends fand dann auf dem Straßenfest die Einweihung des alten neuen Wagenplatzes Liselotte in der Hafenstraße statt.
Die Videos beinhalten einen Zusammenschnitt der Demo und des Strassenfestes und im zweiten Video das Schattenspiel zur Einweihung des Wagenplatzes.
Video 1 (Strassenfest und Demorave, 19 MB, Xvid):
http://media.de.indymedia.org/media/2008/04//213499.avi
Video 2 (Liselotte Wagenplatz, 19 MB, Xvid):
http://media.de.indymedia.org/media/2008/04//213514.avi
(orginal gepostet auf indymedia-deutschland)
Anlässlich der Freiraumaktionstage gab es in Hamburg bereits am 4./5. April Aktionen unter dem Motto “Es regnet Kaviar”. Am Freitag gab es die Auftaktveranstaltung zu Gentrification mit gut 300 Besucher_innen. Die Kurzbeiträge sind jetzt ins Internet gestellt.
Nach dem es die Nacht zuvor durchgeregnet hatte und Anmelder der Demonstration schon mit einem tiefen Fall ins Wasser rechnetet, überrascht uns Klara mit ihren erfreulichen Stralen. Das Wetter war also mehr als angemessen, weshalb wir dachten, dass sich doch noch der oder die Eine oder Andere nach Grünau verirrt, um mit uns zusammen zu feiern.
Im Zuge der Internationalen Freiraumtag (decentralized days of action for squats and autonomous spaces) fand am 12.04. in Leipzig-Grünau unter dem Motto “Her mit der bunten Vielfalt - Für ein AJZ in Grünau” eine Demonstration statt. Es sollte somit der Druck auf die Stadt erhöht werden, den Menschen des AJZ Bunte Platte den Weg für ein neues Gebäude in der Alten Salzstraße frei zu machen.
Am Samstag den 12.04. gab es anlässlich der internationalen Freiraumtage in Münster eine recht gut besuchte, sehr kreative Fahrradralley. Ziel war es politische Arbeit mit Spaß zu verbinden und mal wieder andere Aktionsformen zu wählen, als die alt bekannten (Demos, Kundgebungen etc.). Spaß gab es eine Menge, wobei aber der Inhalt und die Vermittlung nach außen nicht zu kurz kamen. Abends fand noch die Preisverleihung statt, denn zu gewinnen gab es immerhin ein Strike Bike.
Am Samstag, den 12.04. fand auf dem Friedensplatz in Darmstadt eine spontane Feier als Startschuss der „Kampagne für ein autonomes Zentrum in Darmstadt“ statt, an der sich im Laufe des Abends bis zu 200 Personen beteiligten. Gegen 1 Uhr wurde die Veranstaltung von der Polizei gewaltsam aufgelöst.
Im Zuge des International Squatting Days fand am Freitag den 11. April eine spontane „Reclaim Your City“ Party mit circa 50 Leuten im Bahnhof von Erlangen statt!
In Basel gab es eine Besetzung, welche nach äusserst kurzer Zeit geräumt wurde. In Thun fand am Freitagabend eine gut besuchte Sauvage statt. In Bremgarten kam es zu Transpiaktionen und Scheinbesetzungen. In Bern war eine mobile Volksküche auf dem Waisenhausplatz angekündigt und in Winterthur wurde eine Velodemo durchgeführt. (kopierte Polizeimeldung). Auch in Luzern fand eine Sauvage statt, an welcher über 800 Menschen teilnahmen, und sich für kulturelle Freiräume aussprachen.
Bereits vergangenes Wochenende wurde in Aarau eine Sauvage in der Innenstadt angekündigt, die aber aufgrund von Drohungen Seitens der Stadt im benachbarten Wöschnau durchgeführt wurde. (more…)
Am Samstagmorgen wurden zwei Transpis an einer vielbefahrenen Kreuzung aufgehängt. Ausserdem wurde ein schon seit längerem leerstehendes Gebäude scheinbesetzt. Damit soll im Rahmen der internationalen Aktionstage für den Erhalt von autonomen Freiräumen auf die vielerorts prekäre Lage von autonomen Wohn- und Kulturprojekten und die zunehmende Repression gegen Besetzerinnen und Besetzern aufmerksam gemacht werden. (more…)
Einer Hausbesetzung in Basel hat die Polizei ein rasches Ende gesetzt. Eine leerstehende Liegenschaft an der Vogesenstrasse 100 wurde kurz nach der Besetzung geräumt. 20 Personen wurden abgeführt.
Den um zirka 9.30 Uhr in die Liegenschaft eingedrungenen Besetzern stellte die Basler Polizei nach Auskunft eines Sprechers ein Ultimatum bis 12 Uhr mittags. (more…)
An diesem Samstagabend hat die Aktion Freiraum wieder einmal bewiesen, welche Kraft in ihr steckt. Wegen der Verzögerungspolitik der Stadtregierung sah sich die Aktion Freiraum gezwungen, neuen Freiraum zu erschaffen. In der ehemaligen Unions-Druckerei an der Kellerstrasse 4 fand ein Festival der Aktion Freiraum statt. Das Bedürfnis nach mehr kulturellen Freiräumen wurde manifest. 800-1000 Leute trafen sich zu dieser Veranstaltung und zeigten, dass dieses Anliegen einem weiten Teil der Stadtbevölkerung entspricht. Wir lassen uns nicht länger ignorieren, wir werden weiter kämpfen. Denn wir repräsentieren nicht zukünftige, potentielle, reiche Steuerzahler, sondern einen grossen Teil der jetzigen Bewohner von Luzern.
Auch in Salzburg wurden die Squattingdays abgehalten
Fr, 11.04.08 ab ca. 13.00 Uhr Open Air Konzert auf der Baustelle Nonntal Unipark und Lesungen im Obus.
Sa, 12.04.08 ab 15.00 Uhr, Kundgebung „Platz da! Salzburg braucht ein soziales kulturelles Zentrum!“, Max-Reinhard-Platz (vorm Festspielhaus). (more…)
Louise ist da! Heute Nacht am Freitag den 11.April, haben wir das Haus Kaisergasse 17 (4020 Linz) besetzt. Wir verstehen dies als unseren Beitrag zu den dezentralen Aktionenstagen für Freiräume und besetzte Häuser und erklären uns solidarisch mit dem emanzipatorischen Kampf weltweit. Hier in Linz, wo Unmengen an Geld in die Schaffung und Präsentation der genormten Kunst investiert werden um die Stadt reif für das Kulturhauptstadtjahr zu machen, haben wir aus unseren Bedürfnissen endlich Forderungen gemacht. (more…)
(orginal gepostet auf indymedia-deutschland)
Im Rahmen der Internationalen Aktionstage für Freiräume wurde in Bochum eine leerstehende Stadtvilla für die Nacht zum Sonntag, den 13.4., in eine temporäre autonome Zone verwandelt. Unter dem Motto „Tanz in den Freiraum“ feierten über hundert Leute eine ausgelassene Party in einem angeeigneten Raum, der von seinem Besitzer längst dem Verfall überlassen wurde.
Freitag, den 11.4., abends wurde nach einer Winterpause, so wie in über 30 anderen Städten auf der Welt, im Rahmen der Internationalen Besetzungstage erneut ein Haus besetzt. Die Aktionstage sind vor allem gegen die Bedrohung autonomer Kultur und gegen Gentrifizierungsbestreben in Städten gerichtet. Als Beispiele für die Vernichtung von Freiräumen werden die Räumung des Ungdomshuset in Kopenhagen, des Køpi in Berlin, des Rhino in Genf und Attacken auf weitere Zentren angeführt. Vernetzung und Solidarität zwischen selbstverwalteten Zentren sollen gefördert werden.
In Wien fand in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Hausbesetzung statt. Es beteiligten sich ungefähr 200 Menschen an der Besetzung.

Nachdem der Besitzer eine sofortige Räumung verlangte, wurde diese von der Polizei durchgeführt.
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(orginal gepostet auf indymedia-deutschland)
Auch in Magdeburg gab es in den letzten Tagen Aktionen, welche Freiräume und antikapitalistische Kultur thematisierten. Bullenstresz blieb aus und das Stadtbild ist nun etwas bunter.
Hier ein paar Eindrücke…
Am 11.04.2008 fand in Innsbruck im Anschluss an die Freiraumdemonstration um circa 18:00 eine Hausbesetzung statt. Die Demonstration verlief friedlich und lautstark. Es wurden über 250 Leute gezählt.
Das Besetze Haus war die seit einigen Jahren leerstehende und im Stadtbesitz befindliche Talstation der Hungerburgbahn in Innsbruck. Zu Höchstzeiten hielten sich knapp 150 Personen im Gebäude und drumherum auf.
Sehr lustig: Sitzen auf der stillgelegten Fahrstrecke der Hungerburgbahn

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Am 12. April fand in Berlin eine Zusammenkunft von 25-30 Fahradfahrer_innen im Rahmen der weltweiten Squatter Days und der Wir Bleiben Alle! - Kampagne statt. Diese blockierten temporär verschiedenste Kreuzungen in Berlin - Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Mitte. Ausgestattet mit Fahnen, Konfetti, Musik, Farben, Megafon und schönen Stimmen nahmen sie sich die Kreuzungen zurück und gestalteten ihren temporären selbstorganisierten Freiraum. Autos mussten stehen, denn die Straße stand in diesen Momenten für mehr, als der Boden der Vehikel der Verwertungslogik. Auch die Straßenbahn kündigte Verspätungen an. Die umstehenden Passant_innen an den Kreuzungen betrachteten das Geschehen mit Neugier, Interesse und zum Teil auch mit Beifall. Während der Besetzungen gingen an die Passant_innen Flyer heraus die noch einmal auf die Squatter Days und die Wir Bleiben Alle! - Kampagne hinweisen sollten.
Zum Auftakt der internationalen Freiraumaktionstage demonstrierten heute (11. April ) über 150 Menschen in Heidelberg für linke Freiräume und ein neues autonomes Zentrum.